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Die Gemeinde Zinna mit ihrem Ortsteil Welsau liegt im Norden des Bundeslandes Sachsen nahe der Renaissancestadt Torgau/Elbe. In der Gemeinde Zinna und dem Ortsteil Welsau leben derzeit 1.658 Einwohner, die Größe der Gemeinde beträgt heute 12 km².
Ihre Ansprechpartner in der Gemeindeverwaltung Zinna
Kirche Welsau
Gemeindebüro Zinna
Dorfstraße 18
04860 Zinna
Bürgermeisterin: Karin Knorscheidt
Telefon: 03421 / 906010
Fax: 03421 / 906012
Email:
gemeinde.zinna@t-online.de
Sprechtag: Dienstag 16.00 Uhr - 18.00 Uhr
Telefon: 03421 / 906010
Fax: 03421 / 906012
Anfahrt:
Von Torgau aus erreichen Sie die Ortschaft Zinna über die B 183. An der Kreuzung Torgauer Straße/Dübener Straße biegen Sie rechts in die Schmiedegasse ein und folgen dem Straßenverlauf bis zur Kreuzung Dorfstraße. Hier biegen Sie bitte rechts in Richtung Kirche ab. In der Dorfstraße 18 angelangt, befindet sich unser Gemeindebüro Zinna.
Geschichte der Gemeinde Zinna
Kirche Zinna
Der Name beider Orte ist slawischen Ursprungs und wird für Zinna von syno - Heu - Heudorf und für Welsau von veles - groß - abgeleitet. Zinna und Welsau wurden urkundlich erstmals im Jahre 1251 erwähnt. Aus dem Jahre 1251 ist die Bezeichnung für Zinna "Cinna" und für Welsau "Welsowe" bekannt. Die Ortsnamen von Zinna und Welsau unterlagen im Laufe der Jahrhunderte vielen Veränderungen.
Die Gründung der Gemeinden Zinna und Welsau fällt zeitlich sehr eng zusammen. Die Lage beider Orte ergibt sich aus der vorgeschichtlichen Betrachtungsweise, die ursprünglichen Siedlungen hochwasserfrei auf "Höhenrücken" anzulegen, da diese Lage Vorteile für Ansiedlungen bot. Der Rohrteich, der Zeitschken- und der Laggengraben werden in diesem Zusammenhang besonders genannt. Reiche Urnenfunde sind auf dem Gebiet vor dem Gasthof zu Welsau gemacht worden. Blickt man zu den Zinnaer Höhen, so entsteht der Eindruck, dass die Erhebungen Zeugen verschiedener Geschehnisse zu allen vorgeschichtlichen und geschichtlichen Zeiten gewesen sind. Am Fuße des Berges, in der Welsauer und Zinnaer Aue und seitwärts der Dommitzscher Straße sind zahlreiche Bodenfunde geborgen worden, die auf eine slawische Siedlung hinweisen. Auf dem Zinnaer Berg wurde durch einen Bürger der Stadt Torgau im Jahre 1518 ein Weinberg angelegt, welcher 1538 zum Ratsweinberge wurde. Schöne Winzerhäuschen bildeten damals seinen Schmuck. Viele Jahre schwiegen Kirchenbücher und Chroniken über die Entstehung und Entwicklung unserer Orte. Die erste evangelische Kirchenvisitation von 1529 gibt uns Einblicke und Aufschlüsse in und über das Leben zu damaligen Zeiten.
Unterwegs auf dem "Torgischen Weg" erwartet den Wanderer und Radtouristen ein besonderes Naturerlebnis. In Torgau/Ortsteil Repitz beginnt der "Torgische Weg" und führt nach einer Biegung in Richtung Welsau in die Lindenstraße. Vorbei an der Kirche mit dem Kriegerdenkmal geht es weiter durch den Ort bis zur B 182 (1,2 km). Der Bundesstraße 60 Meter folgend (Richtung Torgau) biegen Sie nach rechts in Richtung Zinna ab (1 km). Über die Dorfstraße, links können Sie die Kirche von Zinna sehen, gelangen Sie zur Anbindung an die B 183 in Richtung Bad Düben. Fast parallel zur Bundesstraße verläuft rechts der "Torgische Weg" auf der Hohen Straße (Pflaumenallee) zum Ort Süptitz (1,2 km) weiter. Hinter Süptitz werden Sie von einer einzigartigen Heidelandschaft empfangen. Kiefer- und Mischwälder sowie verträumte Waldwiesen und Lichtungen bieten einen farbenfrohen Anblick und beste Luft. Kleine Hügel, malerische Teiche, von Bächen durchzogene Wälder und Niederungen bilden entlang des Weges eine reizvolle Flora und Fauna.
Bitte besuchen Sie uns auch auf unserer Internetseite unter
www.zinna.de