Helfer-Ehrenzeichen für drei nordsächsische Katastrophenschützer

14.10.21

Große Anerkennung für drei nordsächsische Katastrophenschützer: Fred Hannemann (DRK Eilenburg), Heiko Friedrich (DRK Delitzsch) und Fred Straube (DRK Torgau-Oschatz) haben im Rahmen der Fachmesse für Feuerwehr, Zivil- und Katastrophenschutz „Florian“ in Dresden aus den Händen des sächsischen Innenministers Roland Wöller das Helfer-Ehrenzeichen als Steckkreuz in Silber erhalten. Damit würdigt der Freistaat Sachsen das außergewöhnliche und langjährige Engagement des Trios für die Belange des Katastrophenschutzes.

Heiko Friedrich führt seit 2007 den Löschzug Retten in Delitzsch und ist seit 2011 im Landkreis Nordsachsen Zugführer des mit Sonderaufgaben ausgestatteten ABC-Gefahrengutzuges. Fred Hannemann, der bereits seit 1983 Mitglied im Deutschen Roten Kreuz (DRK) ist, kümmert sich in Eilenburg an der Seite der Feuerwehrleute vorrangig um die Nachwuchsgewinnung und organisiert dabei zum Beispiel jährliche Trainingslager. Zugleich war er seit 2011 federführend beim Aufbau einer Katastrophenschutzeinheit (Betreuungs- und Versorgungsgruppe) in Eilenburg beteiligt. Diese ist Teil des 2. Einsatzzuges im Landkreis.

Fred Straube schließlich begann 1968 seine Laufbahn im DRK als Junger Sanitäter. Zuletzt galt der ausgebildete Feldkoch als dienstältester Koch im Bereich des DRK-Sachsen. Schon 1991 war er federführend beim Aufbau des damaligen DRK-Betreuungszuges in Oschatz beteiligt und hatte zum Beispiel im Umfeld des Hochwassers 2013 die Verantwortung für die Versorgung von bis zu 5.000 Einsatzkräften. Nach Ablauf seiner aktiven Dienstzeit zum Jahresende wird er sich weiterhin im Bereich der Wasserwacht engagieren.