Schloss Hartenfels: Rund 16.000 Ausstellungsbesucher in sechs Monaten

16.12.21

Da Kultur- und Freizeiteinrichtungen im Freistaat Sachsen in diesem Jahr pandemiebedingt nicht mehr öffnen werden, kann der Kulturbetrieb Schloss Hartenfels des Landratsamtes Nordsachsen bereits jetzt Bilanz ziehen. Trotz des außerordentlich kurzen Öffnungszeitraums vom 21. Mai bis 21. November 2021 (nach und vor dem Corona-Lockdown) haben rund 16.000 Besucher die Dauerausstellungen „Standfest. Bibelfest. Trinkfest.“ und „Torgau. Residenz der Renaissance und Reformation“ sowie die verschiedenen Sonderschauen gesehen.

Die Resonanz entspricht damit in etwa dem Vorjahresniveau und liegt nach wie vor über den Zahlen von 2019. So kamen in dem Jahr vor der Corona-Pandemie im Vergleichszeitraum von sechs Monaten rund 2.500 Besucher weniger in die Ausstellungen.

„Aufgrund der eingeschränkten Reisemöglichkeiten haben viele Menschen ihre Heimat neu entdeckt. Das spiegelt sich auch in den Besucherzahlen wider. Darum hoffen wir sehr, die Ausstellungen im neuen Jahr alsbald wieder öffnen zu können“, sagt Nordsachsens Landrat Kai Emanuel. Auch mit 2G oder 3G und entsprechenden Hygienekonzepten lasse sich erst mal besser leben, als mit einer kompletten Schließung.

Nach wie vor dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet ist der Shop im Foyer von Flügel D. Dort gelten die aktuellen 2G-Bedingungen. Darüber hinaus können Spaziergänger das Schlossareal mit der App „Actionbound“ erkunden. Diese lässt sich aus den bekannten Stores kostenfrei aufs Smartphone oder Tablet laden. Unter dem Stichwort „Schloss Hartenfels“ sind darin ein Rätsel-Rundgang für Kinder und eine Führung für Erwachsene zu finden.

www.schloss-hartenfels.de