Landrat Emanuel: „Angeln in der Elbe muss weiter möglich bleiben“

06.01.22

Nordsachsens Landrat Kai Emanuel setzt sich dafür ein, den Pachtvertrag für die Hege der Elbe zwischen dem Anglerverband Leipzig als Pächter und dem Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) als Verpächter kurzfristig zu verlängern, um alle notwendigen Regelungen für eine längerfristige naturschutzkonforme Nutzung des Gewässers zu schaffen. Der bisherige Pachtvertrag läuft Mitte Januar 2022 aus, die Weiterführung ist an das naturschutzrechtliche Einvernehmen zum Hegeplan Elbe des Anglerverbandes gebunden.

„Unser Umweltamt wurde im November 2021 erstmals von der Fischereibehörde des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie um eine Stellungnahme zum Hegeplan Elbe gebeten. Dabei wurde festgestellt, dass noch Regelungen beispielsweise für die Anfahrt mit dem Auto oder das Begehen der Flussufer fehlen“, sagt Landrat Emanuel. „Diese müssen natürlich schnellstmöglich vereinbart werden, was nach Einschätzung unseres Amtes auch möglich ist. Die Menschen haben durch Corona schon genug Einschränkungen zu ertragen. Das Angeln in der Elbe muss weiter möglich bleiben.“

Anglerverband Leipzig, Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Nordsachsen und Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) als für die Fischerei zuständige Behörde werden in den nächsten Tagen abstimmen, wie das naturschutzrechtliche Einvernehmen für die Nutzung der Elbe hergestellt werden kann. Die Elbe fließt auf 56 Kilometer durch den Landkreis Nordsachsen.