Sternwarte Nordsachsen freut sich wieder auf viele Besucher

05.04.22

Kai Emanuel und Florin Stroe (r.) vor dem Planetarium in Eilenburg.vergrößern

Nach dem Wegfall der Corona-Beschränkungen hat auch die Sternwarte Nordsachsen mit ihren Standorten in Schkeuditz und Eilenburg wieder den Normalbetrieb aufgenommen. Verantwortlich dafür ist jetzt Florin Stroe, der seit 2018 als pädagogischer Mitarbeiter für die Volkshochschule des Landkreises tätig ist. Sein Vorgänger Peter Stapel ging zum Jahreswechsel in den Ruhestand.

Nordsachsens Landrat Kai Emanuel nutzte die Gelegenheit zum Kennenlernen, indem er die montägliche Dienstberatung mit seinen Dezernenten in dieser Woche von Schloss Hartenfels in Torgau nach Eilenburg in die Sternwarte „Juri Gagarin“ verlegte. So konnte die Verwaltungsspitze nach getaner Arbeit auch noch einen Blick in den Sternenhimmel werfen – von einem Original-Zeiss-Projektor, Baujahr 1965, in die Sechs-Meter-Kuppel des Planetariums gezaubert. Seine begleitenden Ausführungen zu „schwarzen Löchern“ wollte der 31-jährige „Sternwärter“ dabei nicht als Anspielung auf die finanzielle Situation der kommunalen Ebene verstanden wissen. Vielmehr gehören interaktive Vorträge wie dieser zum öffentlichen Veranstaltungskalender, der vom 10. bis 20. April auch ein spezielles Osterprogramm für Kinder bereithält.

Im Durchschnitt empfängt die Sternwarte Nordsachsen mit dem Astronomischen Zentrum Schkeuditz und der Sternwarte „Juri Gagarin“ Eilenburg rund 8.000 Besucher im Jahr. Kitas und Schulen können maßgeschneiderte Bildungsangebote nutzen.

Nähere Infos: www.sternwarte-nordsachsen.de