Schullandheim Reibitz ab Mitte Mai keine Flüchtlingsunterkunft mehr

05.05.22

Das Schullandheim Reibitz des Landkreises Nordsachsen geht ab 16. Mai 2022 wieder in den Normalbetrieb über. In den vergangenen zwei Monaten diente es als Notunterkunft für Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten der Ukraine.

„Wir konnten damit 67 Menschen schnell helfen. Inzwischen ist deren individuelle Unterbringung möglich und das Schullandheim kann wieder seiner ursprünglichen Aufgabe nachgehen“, sagt Nordsachsens Landrat Kai Emanuel. Dem Personal der Einrichtung und den vielen ehrenamtlichen Helfern, unter anderem aus der Gemeinde Löbnitz und der Landkreisverwaltung, gelte ein großes Dankeschön. Organisiert wurden beispielsweise auch Deutsch-Sprachkurse für die Erwachsenen und pädagogische Angebote für die Kinder.

Momentan sind beim Amt für Migration und Ausländerrecht in Nordsachsen rund 1.700 Flüchtlinge aus der Ukraine offiziell registriert. Ab 1. Juni 2022 wechselt die Zuständigkeit bundesweit zu den Jobcentern.