Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt Leuben haben begonnen

28.06.22

Bis voraussichtlich Dezember 2022 werden die Kreisstraßen (K) 8940 und 8942 in Leuben erneuert. Die Straßen bilden einen wichtigen Teil der Ortsdurchfahrt. Dabei wird die K 8940 auf einer Länge von circa 200 Metern und die K 8942 auf einer Länge von circa 420 Metern in einer Breite von 6,5 Metern grundhaft ausgebaut. Ziel ist es, die Lücken zu den bereits sanierten Abschnitten der beiden Straßen zu schließen.

Ein durchgehender, einseitig geführter Gehweg von mindestens 1,5 Metern Breite soll künftig die Sicherheit für Fußgänger erhöhen. In Abhängigkeit von der Flächenverfügbarkeit wird der Weg in einem Teilabschnitt sogar auf beiden Seiten verlaufen. Der Gehweg und die von ihm eingeschlossenen Zufahrten bekommen eine Asphaltdecke.

Im Zuge der Baumaßnahme entsteht zudem eine barrierefreie Bushaltestelle. Der Wartebereich wird regelkonform mit einer Breite von 2,5 Metern gebaut und mit Busborden für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste sowie taktilen Orientierungshilfen und Leitelementen für Sehgeschädigte ausgestattet. In der Planungsphase wurde auch der Bau von Radwegen geprüft, wegen des begrenzten Trassenkorridors jedoch verworfen. Auch die Einrichtung von Schutzstreifen für die Radfahrer ist nach den technischen Regelwerken bei einer Fahrbahnbreite von nur 6,5 Metern nicht möglich.

Der schon vorhandene Mühlgraben-Rohrdurchlass wird abgebrochen. Es erfolgt ein Ersatzneubau aus Stahlbetonfertigteilen. Hinzu kommen im Rahmen des Großprojekts der Rückbau von Freileitungen, die Neuverlegung des Niederspannungsnetzes einschließlich der Hausanschlüsse, eine neue Straßenentwässerung, eine neue Straßenbeleuchtung, neue Schilder und Markierungen.

Das Gemeinschaftsprojekt vom Landkreis Nordsachsen und der Großen Kreisstadt Oschatz hat ein Investitionsvolumen von circa 1.570.000 Euro. Das Vorhaben wird nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für die Förderung von Straßen- und Brückenbauvorhaben kommunaler Baulastträger (RL KStB) mit 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gefördert. Gebaut wird unter Vollsperrung. Im Vorfeld hatte der Abwasserverband „Untere Döllnitz“ in einem Teilabschnitt ebenfalls unter Vollsperrung einen neuen Entwässerungskanal verlegt. Die im Rahmen dieser Baumaßnahme ausgeschilderte Umleitungsführung wird weiter aufrechterhalten.

Das Straßenbauamt Nordsachsen bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die erforderlichen Einschränkungen.