Sächsischer Bürgerpreis für Rettung der Rittergutskirche Kleinliebenau

14.10.22

vergrößern Bürgerpreisträger Henrik Mroska (Mitte) mit Ministerpräsident Michael Kretschmer, Laudator Friedrich Magirius, dessen Frau Christel Magirius und Landrat Kai Emanuel (v. l.) in der Dresdner Frauenkirche.
Foto: Nikolai Schmidt

 

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Nordsachsens Landrat Kai Emanuel waren die ersten Gratulanten: Für die Rettung der Rittergutskirche Kleinliebenau in Schkeuditz und deren Entwicklung zu einem geistlich-kulturellen Zentrum hat Henrik Mroska am13. Oktober 2022 in der Dresdner Frauenkirche den Sächsischen Bürgerpreis 2022 in der Kategorie „Tradition pflegen – Geschichte verstehen (Heimat)“ erhalten. Der Preis wird seit 2011 verliehen.

Superintendent i. R. Friedrich Magirius berichtete in seiner Laudatio davon, wie Henrik Mroska im Jahr 2005 die Rittergutskirche Kleinliebenau für einen Euro von der Stadt Schkeuditz erwarb und mit deren Sanierung begann. Im Laufe der Zeit sei immer mehr die Nutzung für die Allgemeinheit in den Vordergrund gerückt, was maßgeblich zur Belebung des Ortes beigetragen habe. Inzwischen wurden der Kultur- und Pilgerverein Kleinliebenau und eine Stiftung gegründet sowie ein Pilgerquartier mit 280 Übernachtungsplätzen errichtet.

Landrat Emanuel würdigte bei seinen Glückwünschen „das außergewöhnliche Engagement, die unermüdliche ehrenamtliche Arbeit und die Entschlussfreudigkeit“ des Preisträgers. Dadurch sei nicht nur ein geschichtsträchtiges Baudenkmal erhalten geblieben, sondern auch „ein kulturelles Leuchtfeuer entzündet worden, das weit über Nordsachsen hinaus wahrgenommen wird“.

Weitere Infos: www.freistaat.sachsen.de/buergerpreis