Einführung von elektronischen Schülerfahrkarten

Bei den regionalen Busunternehmen und im Bereich Schülerbeförderung der Landkreisverwaltung Nordsachsen laufen die Vorbereitungen für das kommende Schuljahr auf Hochtouren.

 

Jeder auf den Bus angewiesene Schüler möchte pünktlich und sicher befördert werden sowie mit der entsprechenden Fahrkarte ausgestattet sein. Ganz wichtig deshalb: Für alle Schüler, für die rechtzeitig beim Landratsamt ein Antrag auf Erstattung der Schülerbeförderungskosten gestellt und der entsprechende Eigenanteil bis zum 14. Juli 2017 bezahlt wurde, ist der Erhalt der Schülerfahrkarte bis zum Schuljahresbeginn garantiert. Bei einer späteren Antragstellung oder Einzahlung hingegen kann es unter Umständen zu Verzögerungen kommen.

„Deshalb raten wir dringendst, die Anträge auf Erteilung einer Schülerfahrkarte schnell im Landratsamt zu stellen und die Bezahlung der Elterneigenanteile vorzunehmen beziehungsweise die Befreiungsanträge von der Zahlung dieser Anteile umgehend vorzulegen“, sagt die zuständige Dezernentin Angelika Stoye. „Darüber hinaus bitten wir Folgendes zu beachten: Mit Beginn des neuen Schuljahres am 7. August 2017 führt der Landkreis Nordsachsen in einigen Bereichen seines Territoriums im Schülerverkehr elektronische Schülerfahrkarten ein.“ Das bedeutet für Schüler, die hauptsächlich mit den Verkehrsunternehmen Auto-Webel, Leupold oder Geißler unterwegs sind, dass sie ab dem Schuljahr 2017/2018 kein Papierticket mehr erhalten, sondern eine Chipkarte, auf der das jeweilige Schülerticket gespeichert ist.

Wie bei den herkömmlichen Schülerfahrkarten muss auch bei der elektronischen Variante ein entsprechender Nachweis in Form eines Schülerausweises oder einer Kundenkarte mitgeführt werden. Um die Gültigkeit der neuen Karte zu prüfen, muss diese im Bus an das Kontrollterminal des Fahrscheindruckers gehalten werden. Dieses signalisiert sofort, ob das Ticket gültig ist oder nicht.

Die Antragstellung erfolgt, wie bei der Papierfahrkarte auch, über das Landratsamt Nordsachsen. Allerdings, und das ist neu, wird das Landratsamt nicht mehr selbst die Herstellung und den Versand der Fahrkarten vornehmen: Mit der Umstellung auf die elektronische Fahrkarte erledigen das ausschließlich die Busunternehmen selbst.