SKD-Ausstellung im Albrechtsbau von Schloss Hartenfels wird verlängert

Aufgrund des regen Besucherinteresses wird die Ausstellung „Torgau. Residenz der Renaissance und Reformation“ im spätgotischen Albrechtsbau von Schloss Hartenfels bis zum 11. Februar 2018 verlängert.

Ursprünglich war die im Mai eröffnete Schau der Rüstkammer und des Grünen Gewölbes der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) bis 31. Oktober 2017 konzipiert. Die Exposition bildet die Essenz der im Rahmen der Lutherdekade seit 2012 gezeigten wechselnden Sonderpräsentationen. In sechs Räumen werden unterschiedliche Aspekte des kurfürstlich-sächsischen Hofes in Zusammenhang mit dem reformationsgeschichtlich bedeutenden Schloss Hartenfels beleuchtet.

Die ersten drei Räume greifen Themen der zuletzt gezeigten Ausstellungen auf, wozu beispielsweise „Fürstliche Hochzeiten in Torgau 1607 und 1627“ gehören. Zwei Räume widmen sich der Repräsentation am kurfürstlich-sächsischen Hof zu Beginn des 17. Jahrhunderts bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Ein prächtiges Fürstengewand aus italienischem Goldbrokat, reich verzierte Feuerwaffen, ein mit Gold- und Silberstickerei verzierter Bräutigamsmantel sowie ein Trinkspiel in Gestalt einer Kanone führen die glanzvolle Regierungszeit des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585/1611-1656) vor Augen.

Als Highlight werden schließlich im sechsten Raum Schätze der Renaissance aus Torgau präsentiert, darunter Goldschmiedewerke wie die „Torgauer Apotheke“ und ein Segelschiff als Tafelaufsatz aus dem Grünen Gewölbe. Steinschneidewerke und Buchkunst aus dem Torgau des 16. Jahrhunderts runden die Präsentation ab.

Öffnungszeiten: täglich außer montags 10 bis 18 Uhr, ab 1. November 10 bis 16 Uhr

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 4 Euro, Gruppen ab 10 Personen 4,50 Euro pro Person