Amerikanische Faulbrut: Bienen-Monitoring wird fortgesetzt

Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Nordsachsen (LüVa) hat das Bienen-Monitoring auf Amerikanischen Faulbrut (AFB) wiederaufgenommen. Die sachsenweite Untersuchung der Bestände war wegen der Corona-Pandemie vorübergehend eingestellt worden.

Mit dem deutlichen Abflachen des Infektionsgeschehens und auf Grundlage der derzeit gültigen Corona-Schutz-Verordnung sind die Besuche der Bienensachverständigen wieder möglich. Die Empfehlungen bezüglich der Hygienemaßnahmen wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und regelmäßiger Händehygiene sind dabei selbstverständlich zu beachten, insbesondere bei Kontakten mit Personen aus Risikogruppen. Gleiches gilt für die Abstandsregeln.

Der Freistaat Sachsen führt vom 1. Februar 2019 bis zum 31. Dezember 2022 ein flächendeckendes amtliches AFB-Monitoring zur Bewertung der Verbreitung der Amerikanischen Faulbrut der Bienen durch. Daher wurden die in diesem Jahr für das Monitoring vorgesehenen Imker im Februar 2020 durch das LüVa angeschrieben, um mit den beauftragten Bienenseuchensachverständigen (BSV) Probenentnahme-Termine festzulegen. Nunmehr werden alle für das AFB-Monitoring 2020 ausgewählten Imker gebeten, sich gemäß Anschreiben bei ihrem BSV zu melden, um konkrete Termine zu vereinbaren. Imker im Landkreis Nordsachsen, die ihre Bienenvölker noch nicht beim LüVa angezeigt haben, sind aufgefordert, das unverzüglich nachzuholen.