Erdaufschlüsse mit Freilegung des Grundwassers (Brunnenbau) sind gemäß § 49 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) i. V. m. § 41 Sächsisches Wassergesetz (SächsWG) spätestens einen Monat vor Beginn der Bohrarbeiten bei der unteren Wasserbehörde schriftlich anzuzeigen.

 Die Entnahme von Grundwasser ist eine Gewässerbenutzung gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 5 WHG, die einer wasserrechtlichen Erlaubnis nach § 8 Abs. 1 i. v. m. § 10 Abs. 1 WHG bedarf. Mit der Anzeige prüft die untere Wasserbehörde, ob die Grundwasserentnahme erlaubnisfrei erfolgen kann.

 Um Informationen darüber zu erhalten, in welcher Tiefe der Grundwasseranschnitt zu erwarten ist und mit welchen Untergrundverhältnissen bei der Bohrung zu rechnen ist, sollten Sie sich an das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie wenden, erfahrene Brunnenbauer um Rat fragen oder sich bei Nachbarn, die einen Brunnen haben, erkundigen.

Mitarbeiter

  • Ina Bley Sachbearbeiterin Trinkwasser, Grundwasser, wassergefährdende Stoffe SG WasserrechtZimmer: Haus 4 - Zi. 1.70 Dr.-Belian-Straße 4 04838 Eilenburg Tel.:03423 7097-4128 Fax:03421 758-85 4110 Standort
  • Daniela Buchmann Sachbearbeiterin Trinkwasser, Grundwasser, wassergefährdende Stoffe SG WasserrechtZimmer: Haus 4 - Zi. 1.70 Dr.-Belian-Straße 4 04838 Eilenburg Tel.:03423 7097-4149 Fax:03421 758-85 4110 Standort