Inzidenz 35 überschritten: Ab 13. Oktober strengere Corona-Regeln

11.10.21

Der Landkreis Nordsachsen hat heute (11.10.21) den fünften Tag in Folge die 7-Tage-Inzidenz von 35 überschritten. Daher gelten ab Mittwoch (13.10.21) in vielen Bereichen wieder strengere Regeln. So sieht es die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vor.

Somit besteht wieder die Pflicht zur Kontakterfassung und zur Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises nach der sogenannten 3-G-Regel für:
- den Zugang zur Innengastronomie,
- die Teilnahme an Veranstaltungen und Festen in Innenräumen,
- die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen,
- die Prostitution,
- den Sport im Innenbereich,
- den Zugang zu Hallenbädern und Saunen aller Art,
- den Zugang zu Kultur-und Freizeiteinrichtungen im Innenbereich,
- den Zugang zu Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen im Innenbereich,
- die Teilnahme an touristischen Bahn- und Busfahrten, auch im Gelegenheits- und Linienverkehr,
- den Zugang zu Diskotheken, Clubs und Bars im Innenbereich,
- die Beherbergung, einschließlich der Einrichtungen und Angebote der Kinder-, Jugend- und Familienerholung (gemäß Paragraph 11 Absatz 3 Nummer 5 und Paragraph 16 Absatz 2 Nummer 3 des Achten Buches Sozialgesetzbuch), bei Anreise sowie
- den Zugang zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen der Integrationskurse, Hochschulen, der Berufsakademie Sachsen, Aus-, Fort- und Weiterbildungs- und Erwachsenen-Bildungseinrichtungen, sowie ähnlichen Einrichtungen, Volkshochschulen, Kunst-, Musik-und Tanzschulen im Innenbereich.

Ausnahmen hiervon sind gleichfalls in der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung beschrieben.

Darüber hinaus sind Beschäftigte und Selbstständige mit direktem Kundenkontakt wieder verpflichtet, sofern sie nicht geimpft oder genesen sind, zweimal wöchentlich einen Testnachweis zu führen, wobei die Tests kostenfrei vom Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen sind. Weiterhin müssen auch Gerichte und Behörden die Kontakterfassung von Besucherinnen und Besuchern vornehmen.

Bei Großveranstaltungen im Landkreis darf gemäß Verordnung
- im Innenbereich mit bis zu gleichzeitig 5.000 Besucherinnen und Besuchern die zulässige Auslastung maximal 50 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität betragen (keine Beschränkung der Höchstkapazität nur bei Anwendung der 2-G-Regel),
- im Innen- und Außenbereich mit mehr als gleichzeitig 5.000 Besucherinnen und Besuchern die zulässige Auslastung maximal 50 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität, höchstens jedoch 25 000 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig, betragen.

Die aktuelle Sächsische Corona-Schutz-Verordnung im Wortlaut finden Sie hier.