Jesewitz

Nicht wie bisher angenommen im Jahre 1404 sondern schon im Jahr 1156, zu den Propsteidörfern gehörend, wurde die Ortschaft Jesewitz erstmalig urkundlich unter dem Namen "GESEWITZ" erwähnt.
Im Mittelalter führte die "Alte Salzstraße" hier entlang, es befand sich im Ort eine Ausspannstation vor der ehemaligen Zollgrenze Sachsen - Preußen.

Jesewitz von oben Jesewitz von obenvergrößern Im Jahr 1950 wurden die Ortschaften Bötzen, Wölpern, Weltewitz und Gordemitz eingemeindet. Im Jahr 1994 erfolgte ein Zusammenschluss mit den Gemeinden Gotha, Liemehna und Pehritzsch. Da Jesewitz an der B87 und in günstiger Nähe zu den Städten Leipzig, Taucha und Eilenburg liegt, entwickelte sich der Ort in den letzten Jahren zu einem interessanten Wohn- und Gewerbestandort. Im westlichen Teil durchquert die Gemeinde die B 107 und die Mulde, die mit ihren Auen ein empfehlenswertes Ausflugsziel für alle Angler und Naturfreunde ist.

Die Landwirtschaft und das Handwerk prägen im wesentlichen das Bild der Gemeinde.

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche Weltewitz, 14./15. Jhdt.
    Historisch wertvoll ist die Orgel von Johann Jacob Donati aus dem Jahr 1722, die im Jahr 2008 nach vollständiger Restaurierung wieder eingeweiht wurde.
  • Schloss Gotha, 18. Jhdt. und 1928 umgebaut

Bitte besuchen Sie auch die Internetseiten der Gemeinde Jesewitz und des Pfarramtes Weltewitz.