Klimaschutzteilkonzept eigener Liegenschaften des Landkreises Nordsachsen

Das Klimaschutzteilkonzept eigene Liegenschaften des Landkreises Nordsachsen

Hierbei werden für insgesamt 66 kreiseigene Gebäude Verbrauchsdaten erhoben und ausgewertet sowie 39 Gebäude davon auf ihren energetischen Zustand hin – baulich wie anlagentechnisch – untersucht. Für 9 ausgewählte Gebäude erfolgt die Untersuchung anhand der DIN 18599, womit auch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung einhergeht. Für das Gros der kommunalen Gebäude erfolgt hingegen die Untersuchung vereinfacht in Anlehnung an die DIN 4108-6 bzw. 4701-10. Nach der Aufnahme der Gebäude vor Ort erfolgen eine Analyse und die Berechnung der Einsparpotenziale anhand verschiedener Sanierungsoptionen. So kann der Landkreis einen Sanierungsfahrplan für die Zukunft aufstellen und entsprechende Kosten im Haushalt einstellen sowie relevante Förderprogramme recherchieren.

Das Klimaschutzteilkonzept beinhaltet 3 Bausteine:

  • Baustein 1 - Klimaschutzmanagement
    • Analyse der Verbrauchswerte für alle 66 Gebäude,
    • Überführung der Daten in eine Energiemanagementsoftware,
    • Erstellung eines Organisationskonzeptes,
    • Erstellung eines Controlling-Konzeptes,
    • Erstellung eines Klimaschutzberichtes.
  • Baustein 2 – Gebäudegrobanalysen für 30 Gebäude
    • Untersuchung in Anlehnung an DIN 4108-6 bzw. 4701-10,
    • Darstellung von Sanierungsoptionen und -fahrplänen,
    • Vereinfachte Ermittlung der Investitionskosten.
  • Baustein 3 – Gebäudefeinanalysen für 9 Gebäude
    • Untersuchung nach DIN 18599,
    • Darstellung investiver und nicht investiver Maßnahmen,
    • detaillierte Ermittlung der Investitionskosten mit Wirtschaftlichkeitsberechnung,
    • Ausarbeitung von Sanierungsempfehlungen mit -fahrplan.

Das Klimaschutzteilkonzept wird derzeit erarbeitet. Im Rahmen der Erarbeitung ist eine verwaltungsübergreifende Arbeitsgruppe beteiligt.

Das im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) geförderte Konzept wird gemeinsam von der KEM Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH und der seecon Ingenieure GmbH erarbeitet.

Für Fragen, Anregungen, Kritiken oder Hinweise nehmen Sie gern Kontakt mit den Bearbeitern auf.

      • KEM GmbH: Jens Haudel, Tel.: 0351 2105-118, haudel@ke-mitteldeutschland.de
      • seecon Ingenieure: Ingmar Reichert, Tel.: 0341 48405-53, ingmar.reichert@seecon.de
      • Förderkennzeichen: 03K00872