Nordsachsens Landrat Kai Emanuel hat bei einem Besuch in Karakol dem neuen Bevollmächtigten des Präsidenten der Kirgisischen Republik in der Region Issyk-Kul, Bakytbek Jetigenov, persönlich zu seiner Ernennung gratuliert. Seit Herbst vergangenen Jahres besteht zwischen dem Landkreis Nordsachsen und der Region Issyk-Kul eine offizielle Partnerschaft. Diese entstand im Ergebnis des internationalen Fachkräfte-Projekts, bei dem kirgisische Studenten von den Universitäten Bischkek und Karakol ein Praktikum in der nordsächsischen Glasindustrie absolvieren. Nach Abschluss ihres Studiums kehrten bereits sieben junge Leute in den Landkreis zurück und arbeiten jetzt dauerhaft bei Unternehmen in Oschatz und Wermsdorf.

Im Gespräch mit dem Landrat bedankte sich der Bevollmächtigte des Präsidenten für die Unterstützung bei der Ausbildung kirgisischer Studenten. Die jungen Menschen bekämen in Nordsachsen die großartige Gelegenheit, internationale Erfahrungen zu sammeln und berufliche Kompetenzen auf hohem Niveau zu entwickeln. Als vielversprechende Bereiche für die weitere Zusammenarbeit wurden überdies der Export von hochwertigen Filzprodukten aus der Region Issyk-Kul sowie die Erschließung der touristischen Potenziale benannt.

Landrat Kai Emanuel: „Ich bin überzeugt, dass die Intensivierung unserer Beziehungen von beiderseitigem Nutzen sein wird. Issyk-Kul und Nordsachsen – das ist eine interregionale Partnerschaft mit Zukunft.“

Kai Emanuel (r.) beim Gespräch mit Bakytbek Jetigenov (l.) in Karakol, der Hauptstadt der kirgisischen Region Issyk-Kul. Foto: Stalbek Usubakunov