Seit August 2022 war sie gesperrt, seit heute Nachmittag (20.07.23) kann der Verkehr auf der Sprottaer Landstraße (Kreisstraße 7421) in Eilenburg wieder rollen. Das gemeinsame Bauprojekt von Landkreis Nordsachsen, Großer Kreisstadt Eilenburg und Versorgungsverband Eilenburg-Wurzen hatte ein Investitionsvolumen von rund 2,2 Millionen Euro, vom Freistaat Sachsen gefördert mit 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

Bereits 2017 war der erste Bauabschnitt von der Staatsstraße 11 bis zur August-Bebel-Straße fertiggestellt worden, nach Zusage der 2018 beantragten Fördermittel konnte nun auch der zweite Abschnitt auf einer Länge von 400 Metern bis zum Ortsausgang Richtung Sprotta grundhaft ausgebaut werden. Rad und Gehwege entstanden ebenso neu wie barrierefreie Bushaltestellen. Im Bereich des Bahnübergangs wurde zudem ein neuer Regenwasserkanal verlegt und an das im ersten Bauabschnitt geschaffene Kanalnetz angeschlossen.

Zum Großprojekt gehörten unter anderem auch die Auswechslung der Trinkwasserleitung, der Rückbau von Freileitungen, die Neuverlegung des Niederspannungsnetzes einschließlich der Hausanschlüsse, eine neue Straßenbeleuchtung sowie neue Schilder und Markierungen.

„Das Straßenbauamt des Landkreises Nordsachsen und die Stadt Eilenburg danken allen am Bau Beteiligten, insbesondere dem Planungsbüro Wenzel aus Torgau sowie der Firma Straßen- und Tiefbau GmbH Eilenburg für die qualitätsgerechte Ausführung der Leistungen und ihr Engagement“, sagt Straßenbauamtsleiter Uwe Schmidt. „Ebenso danken wir den betroffenen Anliegern, die während der Bauzeit viel Geduld und Verständnis für die notwendigen Behinderungen und Erschwernisse aufgebracht haben.“