Gemeinde Naundorf

Renaissanceschloss mit Schlossteich vergrößern Naundorf mit seinen 14 Ortsteilen, einige davon über 800 Jahre alt, ist sie südöstlichste Gemeinde des Landkreises Nordsachsen. Das Gemeindegebiet umfasst ca. 37 km², hier leben derzeit 2500 Menschen. Die Gemeinde in ihrer jetzigen Struktur entstand im Zuge der Gemeindegebietsreform 1994 durch den Zusammenschluss der ehemaligen selbstständigen Gemeinden Hof, Hohenwussen und Naundorf.

Die kurzen Entfernungen zu den Städten Oschatz, Riesa und Döbeln sowie die zentrale Lage zwischen Leipzig, Dresden und Chemnitz machen Naundorf als
Wohnort interessant.

Die Gemeinde ist vor allem durch die Landwirtschaft geprägt, aber auch zahlreiche Gewerbebetriebe haben hier ihren Sitz.

Besonders sehenswert sind die historischen Parks in den Ortsteilen Hof und Naundorf, die Kirchen in Hof, Hohenwussen und Naundorf sowie die beiden Schlossanlagen in Hof.

Barockschloss vergrößern Im „Neuen Schloss" aus der Zeit des Barock befindet sich die Grundschule der Gemeinde, das „Alte Schloss" aus der Zeit der Renaissance ist Sitz der Gemeindeverwaltung. Besonders sehenswert ist hier der liebevoll rekonstruierte Rats- und Bürgersaal, mit seiner im mittelsächsichen Raum einmaligen Kassettendecke. Nach Voranmeldung in der Gemeindeverwaltung sind Besichtigungen und Führungen möglich.

Sitz der Gemeindeverwaltung Naundorf vergrößern Archäologische Untersuchungen in den vergangenen Jahren lassen den Schluss zu, dass sich im Gemeindegebiet im 9./10. Jahrhundert die mächtige Slawenburg „Gana" befunden hat, wohl das historische Zentrum Sachsens. Über die Bundesstraße B 6 und B 169, die kurze Entfernung zur Autobahn A 14 und die Anbindung an das Netz der Schmalspurbahn (Döllnitzbahn „Wilder Robert") von Oschatz aus ist die Gemeinde Naundorf gut zu erreichen.