Landtagswahl (voraussichtlich) am 1. September 2019

Der Sächsische Landtag ist das Landesparlament des Freistaates Sachsen. Die Abgeordneten werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl auf 5 Jahre gewählt.

Rechtsgrundlagen
Für die Landtagswahl ist das Gesetz über die Wahlen zum Sächsischen Landtag (SächsWahlG) in Verbindung mit der Landeswahlordnung (LWO) maßgebend.

Wahlgebiet
Das Wahlgebiet ist der Freistaat Sachsen. Es ist in 60 Wahlkreise eingeteilt. Davon entfallen 3 Wahlkreise auf den Landkreis Nordsachsen wie folgt:

Wahlkreis 34 - Nordsachsen 1
Stadt Delitzsch, Krostitz, Löbnitz, Rackwitz, Stadt Schkeuditz, Schönwölkau, Wiedemar

Wahlkreis 35 - Nordsachsen 2
Stadt Bad Düben, Doberschütz, Stadt Dommitzsch, Stadt Eilenburg, Elsnig, Jesewitz, Laußig, Mockrehna, Stadt Taucha, Trossin, Zschepplin

Wahlkreis 36 - Nordsachsen 3
Arzberg, Beilrode, Stadt Belgern-Schildau, Cavertitz, Stadt Dahlen, Dreiheide, Liebschützberg, Stadt Mügeln, Naundorf, Stadt Oschatz, Stadt Torgau, Wermsdorf

Wahlberechtigte
Wahlberechtigt ist jeder Deutsche, der am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat, seit mindestens 3 Monaten vor dem Wahltermin im Gebiet des Freistaates Sachsen seine Wohnung oder seinen sonstigen gewöhnlichen Aufenthaltssitz innehat und der nicht aufgrund gesetzlicher Regelungen vom Wahlrecht ausgeschlossen ist.

Grundsätze
Der Sächsische Landtag besteht aus 120 Abgeordneten, gegebenenfalls zuzüglich eventueller Überhangs- und Ausgleichsmandate, von denen jeweils die Hälfte nach Wahlkreisvorschlägen und nach Landeslisten gewählt werden. Die Wahl erfolgt nach den Grundsätzen einer mit der Personenwahl verbundenen Verhältniswahl. Jeder Wähler hat zwei Stimmen. Eine Direktstimme für die Wahl eines Wahlkreisabgeordneten (Direktbewerber) und eine Listenstimme für die Wahl einer Landesliste einer Partei.

Wahlvorschläge
Wahlvorschläge können von Parteien oder von Wahlberechtigten eingereicht werden. Parteien haben die Möglichkeit, in jedem Wahlkreis einen Bewerber vorzuschlagen (Kreiswahlvorschlag) und/oder eine Landesliste einzureichen. Wahlberechtigte, die nicht als Partei auftreten, können hingegen nur Wahlkreisbewerber vorschlagen (Kreiswahlvorschlag).
Ist die Partei nicht bereits im Deutschen Bundestag oder in einem deutschen Landesparlament vertreten, muss sie spätestens bis zum 90. Tag vor der Wahl um 18.00 Uhr schriftlich anzeigen, dass sie sich an der Wahl beteiligt. Hat der Landeswahlleiter die Parteieigenschaft festgestellt, kann die Partei Kreiswahlvorschläge und/oder eine Landesliste zur Wahl einreichen.

Kreiswahlvorschläge können frühestens nach der öffentlichen Bekanntmachung des Kreiswahlleiters über die Einreichung von Wahlvorschlägen und müssen spätestens am 27. Juni 2019 bis 18.00 Uhr beim Kreiswahlleiter eingereicht werden.
Landeslisten können frühestens nach der öffentlichen Bekanntmachung des Landeswahlleiters über die Einreichung von Landeslisten und müssen spätestens am 27. Juni 2019 bis 18.00 Uhr beim Landeswahlleiter eingereicht werden.

Hier finden Sie zu gegebener Zeit die für die Kreiswahlvorschläge erforderlichen Formulare zum Download bzw. zum elektronischen Befüllen:
- Kreiswahlvorschlag, Anlage 8 LWO
- Zustimmungserklärung für Bewerber eines Kreiswahlvorschlages, Anlage 9 LWO
- Niederschrift zur Aufstellung der Direktkandidaten, Anlage 10 LWO