Wiedemar

Wappen vergrößern Die Gemeinde Wiedemar in ihrer derzeitigen Form besteht erst seit 1.1.2013. Sie ist als Rechtsnachfolger hervorgegangen aus dem Verwaltungsverband Wiedemar mit seinen Mitgliedsgemeinden Neukyhna, Wiedemar und Zwochau.Die neue Gemeinde umfasst 17 Ortsteile. Diese sind Doberstau, Grebehna, Klitschmar, Kölsa, Kyhna, Lissa, Peterwitz, Pohritzsch, Quering, Rabutz, Serbitz, Werlitzsch, Wiedemar, Wiesenena, Zaasch, Zschernitz und Zwochau. Wiedemar liegt im westlichsten Zipfel des Landkreises an der Grenze zu Sachsen-Anhalt. Die A 14 und die A 9 führen durch das Gemeindegebiet und kreuzen sich im Schkeuditzer Kreuz auf dem Gemeindegebiet.
Wiedemar wurde erstmals als Villa Wedemar im Jahr 1272 urkundlich erwähnt. Der Ortsteil Kölsa erstmals urkundlich 1158. Der Ortsname wurde aus dem slawischen Colsow, was soviel bedeutet wie „Rodungsort", abgeleitet. Wiesenena wurde erstmals 1342 als Besitz des Ritters Hermann von Wiesenena und Klitschmar erstmals als Gliczene im Jahr 1349 urkundlich erwähnt. Der Name kommt ebenfalls aus dem slawischen und dürfte soviel wie „Ort an der Quelle" bedeuten. Sehenswert sind besonders die spätgotische Kirche Wiedemar aus dem 14. und 15. Jahrhundert und die Kirche in Kölsa von 1522 mit romanischem Turm.

Rennstall Rabutz Rennstall Rabutzvergrößern Für junge Leute und Interessierte dürfte ein Besuch im Rennstall Rabutz interessant sein. Das Technische Ökologische Projektzentrum bietet nach der Leitlinie „Bildung ist mehr als Unterricht" viel für Kinder und Jugendliche. Möchten Sie mehr über aktuelle Vorhaben erfahren? Hier werden Sie fündig www.rennstall-rabutz.de.

Kennzeichnend für die Gemeinde sind die großen, ebenen Felder der Leipziger Tieflandsbucht. Besonders das Gewerbegebiet „Air Terminal Nord", welches seit 1992 besteht und der „Wohn- und Gewerbepark Schkeuditzer Kreuz" in Wiesenena prägen das Bild der heutigen Gemeinde mit. Möchten Sie mehr über die Gemeinde Wiedemar wissen, besuchen Sie auch die Internetseite der Gemeinde.