Mit Beginn der Sommerferien starten am 6. Juli die Bauarbeiten am letzten sanierungsbedürftigen Teil der Rödgener Landstraße (K 7442) in Eilenburg. Der 245 Meter lange Abschnitt befindet sich zwischen dem Abzweig zur Bundesstraße B 107 und der Zufahrt zum Autohaus. Das Straßenbauamt des Landkreises Nordsachsen lässt die neue Fahrbahn auf sechs Meter verbreitern, die Stadt Eilenburg schließt sich dem Vorhaben mit der Erneuerung der Gehwege an. Zur geregelten Ableitung des Oberflächenwassers wird zudem eine Entwässerungsmulde einschließlich einer verrohrten Kanalisation errichtet.

Das Gesamtvolumen des Gemeinschaftsprojektes von Landkreis und Stadt beträgt etwa 520.000 Euro, davon kommen rund 347.000 Euro aus dem „Straßenbau-Kommunalbudget“ des Freistaates Sachsen. Bauausführendes Unternehmen ist die Straßen- und Tiefbau GmbH Eilenburg. Bis Ende des Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Aufgrund der notwendigen Vollsperrung wird der Verkehr zwischen Eilenburg und Rödgen über Kospa, Zschettgau, Pressen und Naundorf umgeleitet. Die betroffenen Bus-Linien bekommen Ersatzhaltestellen auf der Rödgener Landstraße kurz hinter dem Baufeld, von wo dann ein Behelfsgehweg zum Caritas-Gelände führt.

Im ersten Bauabschnitt (Autohaus bis Caritas) ist die Zufahrt zu den Einrichtungen nur aus Richtung Eilenburg möglich, im zweiten Bauabschnitt (Caritas bis B 107) nur aus Richtung Rödgen. Um eine alternative Erreichbarkeit zu Fuß zu ermöglichen, werden in Höhe Von-Bülow-Straße eine Fußgängerampel zur Querung der B 107 und ein Behelfsgehweg zum Caritas-Gelände eingerichtet.